Im Rausch der Sinne … mehr
Reviews-Epik,
11.05.2008
"Sinnflut"
wird gerne als klassic/dark/wave beschrieben und diese Richtung ist
schon gut gewählt. Letztlich aber sind sie dennoch nicht recht zu
kategorisieren.
Die neue CD "Epik" ist wieder eine
solche, die man sich nicht mal eben zwischendurch auf die Ohren haut.
"Epik" ist als Gesamtbild zu verstehen, welches sich musikalisch aus
acht Mosaiksteinchen (respektive Stücke) innerhalb von einer Stunde als
Ganzes zusammensetzt.
Bereits
das sechste Album des Brüderpaares Bartsch liegt vor mir, bzw. im
CD-Player. Und hierfür eine passende Beschreibung mit wenigen Worten zu
finden, die denjenigen, denen der Bandname "Sinnflut" noch nicht allzu
viel sagt, diese näher bringt, ist wahrlich nicht leicht.
Künstlerische Ambivalenz … mehr
Interviews,
26.06.2004
Mut zur Melancholie und zum ganz großen, schweren Gefühl zeigen Sinnflut mit ihren beiden aktuellen Veröffentlichungen, den CDs „Gefüge 1“ und „Gefüge 2“. So verbinden beide Alben Poesie und Lyrik mit der musikalischen Unbekümmertheit früher Lacrimosa-Veröffentlichungen, und da die Schwarze Szene derzeit vornehmlich durch Electro bestimmt sind, stellen Sinnflut mit dieser Form der Musik beinahe schon einen Anachronismus in der Szene dar. Zeit also den Machern dieses Projekts mal genauer auf die Finger zu schauen und dabei herauszufinden, wer sich hinter Sinnflut verbirgt. [...]

Zeitgleich zwei Alben zu veröffentlichen, das wagen selbst etablierte Bands nur selten, und wenn es sich dann auch noch um solch schwermütige und atmosphärisch zum Teil erdrückende Kompositionen handelt wie die der Gebrüder Bartsch, dann verdient das Respekt und Anerkennung.